HOF Unternehmensgruppe

Die Spezialisten als gesuchte Partner der Industrie

Die HOF Unternehmensgruppe, mit den Unternehmen HOF-Sonderanlagenbau GmbH und HOF-Prüfsysteme GmbH, befindet sich seit mehreren Jahrzehnten im Besitz des mittelhessischen Unternehmers Hans-Georg Hof. Beide Unternehmen sind Spezialisten in ihrer Branche, die mit ihrem hohen Know-how und vielen neuen innovativen Ideen, den Grundstein für die hohe technologische Kompetenz der Unternehmensgruppe legten.

Herzlich Willkommen bei HOF

Die HOF Sonderanlagenbau GmbH ist seit 30 Jahren der führende Spezialist
in der Herstellung von individuellen Gefriertrocknungsanlagen,
Be- und Entladesystemen sowie Einfrier- und Auftaugeräten.

Ihr Produkt im Fokus

Individuell konzipiert, geplant und gebaut – mit modernster Technik

Wir lassen Wissen wachsen

Unser Know-how ist die Basis für Ihren Erfolg

Kommunikation + Medien

Wissen, was wissenswert ist

Kontakt

Hauptsitz:

HOF Sonderanlagenbau GmbH
Ludwig-Rinn-Str. 1-3
35102 Lohra
Deutschland

Telefon + 49 6462 9169-0
Telefax + 49 6462 9169-199

info(at)hof-sonderanlagen.de

Standort Mornshausen:

HOF Sonderanlagenbau GmbH
Vor dem Langen Loh 2
35075 Gladenbach-Mornshausen
Deutschland

Telefon + 49 6462 9169-0
Telefax + 49 6462 9169-199

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News

Die neue innovative Technologie: HOF CryoBlizzard Zentralkälte - Luft als Kältemittel für die Gefriertrocknung und Schockfrostung

Das Unternehmen HOF hat einen neuen Prozess entwickelt, der mit Umgebungsluft als Kältemittel die aktuellen Anforderungen an die Gefriertrocknung und die Schockfrostung übertrifft.

Aktuell befindet sich die gesamte Branche aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Reglementierungen bezüglich des Klimawandels im Umbruch und viele Betreiber sind verunsichert. Häufig gestellte Fragen beziehen sich dabei auf die Problematik der Umweltverträglichkeit, die Regularien und Verordnungen durch Behörden sowie die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Betriebsstoffen.

Insbesondere betrifft dies die Seite der Kälteerzeugung, da hier die etablierten Technologien durch politische Reglementierungen über Verbote und Verknappung immer weiter eingeschränkt werden, auch im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen großen Thema Klimaschutz. Bei Anlagen mit Lebenszeiten über 30 Jahren steht für die Betreiber gerade die Zukunftssicherheit, Ausfallsicherheit und Qualität ihrer Anlagen im Fokus. Des Weiteren spielen Energieeffizienz, Sicherheit, Auswahl von Komponenten, Dokumentation und Langlebigkeit eine maßgebliche Rolle.

HOF CryoBlizzard – eine Technologie setzt neue Maßstäbe

HOF hat als innovativer Marktführer schon immer Vorausschauend im Sinne der Kundenbedürfnisse gedacht und gehandelt und so wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Mirai Intex - mirai-intex.com/de/startseite/ - das neue technologische Verfahren HOF CryoBlizzard entwickelt.

Dazu wurde ein Retrofit an einer unternehmenseigenen Gefriertrocknungsanlage aus dem Jahr 1998 durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Gefriertrockner mit einer Chargenkapazität von 40kg für die Insulinherstellung. Die Kälteerzeugung wurde vor dem Retrofit durch zwei Kältesätze mit jeweils 12kg des Kältemittels R 404 A (GWP 3922) realisiert. Steuerung der Prozessanlage erfolgte über eine Siemens S5.
 

Große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung

Die Anlage wurde im Retrofit auf die neue Kälteerzeugung HOF CryoBlizzard und die aktuelle Steuerung S7-1500 umgestellt. Die Kälteerzeugung besteht mit dem neuen Prozess aus redundanten Kaltluftmaschinen, die modular auf einen zentralen Ladespeicher aufgeschaltet werden. Der Ladespeicher versorgt die Verbraucher wie Stellplatten, Eiskondensator oder Schockfroster direkt mit dem Kälteträger und kann dadurch binnen kürzester Zeit große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung abfahren. Durch den Ladespeicher bleiben das Kühlwasser und der Stromverbrauch konstant und es kommt zu keinen Lastspitzen bei der Versorgung. Der Kühlwasserverbrauch konnte beim Retrofit um die Hälfte reduziert werden.
 

Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar

Bei den Kaltluftmaschinen handelt es sich um Kältemaschinen, die mit dem Kältemittel Luft nach dem Joule-Prozess operieren. Der maximale Überdruck in den Maschinen ist 3 bar und vergleichbar mit einem Fahrradreifen. Damit sind diese Maschinen besonders sicher und umweltverträglich. Für den Betreiber ergeben sich keine besonderen Anforderungen bezüglich des Maschinenraums, der Schulungen der Mitarbeiter sowie wiederkehrender Prüfungen. Zudem ist das Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar, hat den GWP 0 und ist damit von keinen Regularien betroffen.

„Für uns war klar, dass wir neue Wege für unsere Kunden gehen müssen. Der Vorteil von Luft als Kältemittel liegt auf der Hand. Luft ist verfügbar, nicht brennbar, nicht giftig und man kann nicht ersticken. Luft hat keinen GWP und fällt somit nicht unter die F-Gase-Verordnung oder andere Reglementierungen. Das ist die Zukunft“, sagt Oliver Fleischer aus der Abteilung Entwicklung Kältetechnik und Serviceleitung.
 

Der HOF CryoBlizzard Turboverdichter, ölfrei und nahezu verschleißfrei

Der Kältekreislauf wird durch eine luftgelagerte, ölfreie Turboverdichter-Expander-Einheit angetrieben, die nahezu verschleißfrei bis zu 88000 Umdrehungen pro Minute läuft. Dabei wird der Kälteträger im Ladespeicher in einem in der Kältemaschine integrierten Wärmeübertrager gekühlt. Die dadurch erwärmte Luft wird von dem Turboverdichter angesaugt und von 1 nach 2 verdichtet. Danach wird die Energie im Gaskühler an die Umgebung abgegeben und von 2 nach 3 abgekühlt. In einem inneren Wärmeübertrager, dem Rekuperator, wird die Luft von 3 nach 4 stark abgekühlt und dann von 4 nach 5 im Expander arbeitsverrichtend entspannt. Die Arbeit wird der Verdichtung wieder zugeführt. Die Energie wird nun durch die Erwärmung der Luft im Kälteträger-Wärmeübertrager von 5 nach 6 aufgenommen. Nachdem die Luft sich im Rekuperator wieder von 6 nach 1 erwärmt hat, wird sie vom Verdichter angesaugt und der Kreisprozess beginnt erneut.
 

Mit dem HOF CryoBlizzard - bestehende Anlagen als Retrofit erneuern oder neue Anlagen realisieren

Durch den modularen Aufbau kann die Leistung des HOF CryoBlizzard variabel skaliert werden und kann damit vom kleinen Gefriertrockner bis zur Zentralkälteanlage für komplette Werke angepasst werden. Mit dem HOF CryoBlizzard können bestehende Anlagen als Retrofit erneuert und neue Anlagen realisiert werden. Damit hat HOF eine zukunftssichere Lösung für die Gefriertrocknung und Schockfrostung entwickelt, die nicht nur sicher für Mensch und Umwelt ist, sondern auch bezüglich der Qualität und Verfügbarkeit der Anwendung neue Maßstäbe setzt.


In Kooperation mit den Projektpartnern:

MIRAI INTEX GmbH
www.mirai-intex.com/de/startseite

Refolution Industriekälte GmbH
www.refolution.de


Wir freuen uns sehr, dass das Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“ unseren Beitrag, am 07.01.2020, veröffentlich hat. Quelle: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG, Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“, Artikel "Natürlich am besten", Ausgabe 01.2020, Seite 18 -19.
 

Für mehr Informationen nehmen Sie bitte mit Herrn Fleischer (Telefon 06462-9169-228 - mail fleischero(at)hof-sonderanlagen.de) Kontakt auf.

Wichtige Abkündigungen zu SIGRAPH und EPLAN 5

Seit Bestehen der HOF Sonderanlagenbau GmbH wurden alle Schaltungsunterlagen (Schaltpläne), in der HOF-Elektrokonstruktion erstellt. Von 1990 bis 2004/2005 mit SIGRAPH und 2004/2005 bis 2012/2016 mit EPLAN 5, danach mit EPLAN Electric P8.

Durch Hersteller bedingte Veränderungen möchten wir Sie auf folgende Abkündigungen aufmerksam machen:

Abkündigung Sigraph:

Das CAE System SIGRAPH, mit dem Schaltpläne bis 2004 erstellt wurden, ist seit längerer Zeit bereits vom Hersteller abgekündigt. Eine wirtschaftliche Bearbeitung der Schaltpläne ist daher leider nicht mehr möglich. Wir können daher nur noch bedingt Änderungen in SIGRAPH Plänen bearbeiten und müssen den Support dieser Schaltpläne ab 2022 einstellen.

Wir empfehlen bei größeren Umbauten ein Umsetzen der Schaltpläne in EPLAN P8.

Abkündigung EPLAN 5:

Das CAE System EPLAN 5, mit dem Schaltpläne im Zeitraum 2004 bis 2016 erstellt wurden, ist von dem System EPLAN P8 abgelöst worden. Ab der Version EPLAN P8/2.8, ist EPLAN 5 nicht mehr in einer Systemumgebung lauffähig. Weiter ist der Betrieb unter Windows 10 nicht freigegeben. Ein Support ist jedoch noch möglich.
Zukünftig müssen daher EPLAN 5 Projekte zu P8 migriert werden, um eine weitere Bearbeitung zu ermöglichen.

Bernd Becker (Leiter Elektrotechnik)

„Sollten Umbauten an Ihren betroffenen Anlagen geplant sein, werden wir Sie gerne bei einer zukunftsorientierten Lösung unterstützen“.

Auszeichnung: Zum vierten Mal in Folge den Sprung in die Innovationselite

Die HOF Sonderanlagenbau GmbH aus Lohra hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 wieder den Sprung unter die Besten geschafft.

Das Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni diesen Jahres von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet.

HOF gehört wieder zu den TOP 100-Unternehmen

398 Unternehmen bewarben sich in der aktuellen Runde für eine TOP 100-Auszeichnung.
Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen.
Die von Prof. Dr. Nikolaus Franke als wissenschaftlichem Leiter entwickelte Systematik räumte dabei produzierenden und dienstleistenden Unternehmen dieselben Chancen ein und berücksichtigte auch die jeweiligen Unternehmensgrößen.
In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte HOF mit seinen 265 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg.

Innovative Lösungen finden – neue Wege gehen

Das TOP 100-Unternehmen ist seit 30 Jahren spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Gefriertrocknungsanlagen, Be- und Entladesystemen sowie Einfrier- und Auftaugeräten für die Pharmaindustrie. Mehr als 2.000 Anlagen in insgesamt 27 Ländern stehen für den weltweiten Erfolg von HOF.
Wo früher Menschen mit Handschuhen Flaschen öffneten, die mit gefrorenem Blutplasma befüllt waren, steht heute eine Maschine des Top-Innovators. Die Flaschen werden automatisch angetaut, von einer sogenannten Guillotine geöffnet, und Roboter entnehmen das Plasma zur Weiterverarbeitung. Das neue innovative Verfahren von HOF ist deutlich schneller, und die Anlage läuft rund um die Uhr.

„Offenheit für Neues, das ist ein Merkmal für eine gute Innovationskultur“

Ranga Yogeshwar, der seit 2011 den Wettbewerb als Mentor begleitet, fasst die Qualitäten der TOP 100 wie folgt zusammen: „Offenheit für Neues, das Tolerieren von Fehlern, das beständige Bestreben, Dinge neu und anders zu machen – das sind die Merkmale einer guten Innovationskultur. Einer Kultur, wie sie in den mittelständischen Firmen gelebt wird, die wir mit TOP 100 auszeichnen. Es sind herausragende Mittelständler, deren Innovationsgeist Teil ihrer DNA geworden ist. Es sind weitsichtige und zupackende Entrepreneure, bei denen Innovation tagtäglich an erster Stelle steht.“ Mehr Infos unter www.top100.de.

HOF sagt Dankeschön

„Zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet zu werden, erfüllt uns mit ganz besonderem Stolz.
Das ist keine Selbstverständlichkeit und unser Bestreben wird es auch weiterhin bleiben unseren Kunden die besten innovativsten Lösungen anzubieten.
Vor allem möchten wir uns aber bei unseren Mitarbeitern bedanken.
Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht machbar.“

Bildquelle: www.TOP100.de

Die neue Software LYOCOM 2018

Als Nachfolger der LYOCOM III Pro Software setzt HOF nun das neue LYOCOM 2018 Steuerungssystem ein. Deutlich verbesserte Diagnosemöglichkeiten und einheitliche Prozessübersicht sind die ausschlaggebenden Argumente die überzeugen.

LYOCOM 2018 basiert auf dem Siemens TIA Professional 15.1. Im Unterschied zum LYOCOM III System sind alle Anlagenkomponenten (Gefriertrockner, Vial Transfer System und Visualisierung) in einem Projekt integriert, sodass durch den Kunden nur ein Softwarestand für die HOF Package Unit zu verwalten ist.
LYOCOM 2018 ist eine Software für alle Gefriertrocknungssysteme in Kombination mit den Be- und Entladesystemen und beinhaltet umfangreiche Features. Das System zeichnet sich durch einfache und intuitive Bedienung aus, kombiniert mit einer bedienerfreundlichen und optisch ansprechend designten Benutzeroberfläche.

Folgende Features kennzeichnen Lyocom 2018:

  • Einsatz von Siemens F-CPU 15xx
  • Einheitliches Look and feel bei der Bedienung von GT und VTS
  • Entwicklung einer HOF eigenen Bibliothek nach GAMP 5. Sicherheit durch die implementierte TIA Portal Versionskontrolle und geprüfte Moduldokumentation von Standardmodulen
  • Feingranulare Anzeige der Betriebsmittel bis auf die Grundfunktionsebene
  • Erweiterte Service Informationen durch die Anzeige der Schaltzyklen der Betriebsmittel und einer optionalen batchbezogenen Leistungserfassung
  • Minimierung des Qualifizierungsaufwands durch die Verwendung einheitlicher Bildfenster und standardisierter Programmbausteine sowie einer einheitlichen Textbasis. Es muss nur noch die korrekte Anbindung an die Peripherie geprüft werden. Visualisierung, Störmeldeerzeugung etc. sind standardisiert und müssen nicht mehr geprüft werden.
  • Erweiterte Systemdiagnose. Hierzu wurde Siemens ProDiag integriert. So ist es nun möglich Schrittketten und Verriegelungen direkt aus dem SPS Programm auf der Visualisierung anzuzeigen und so bei Prozessstörungen umgehend eine Diagnose einzuleiten. Auch im Rahmen besserer Diagnosemöglichkeiten wurde die Steuerung der Türsicherheit auf einer F Steuerung in die GT integriert. Weiterhin wird die Siemens Hardwarediagnose visualisiert und für die Servoantriebe kann im Rahmen der Diagnose ein Drehmomentverlauf der Achsen aufgezeichnet werden. Alle Systemkomponenten welche aus der Steuerung angesteuert werden, werden auch visualisiert und können mit entsprechender Berechtigung z.B zu Servicezwecken auch direkt angesteuert oder verriegelt werden.
  • Redundanz in der Kommunikation durch Aufbau eines MRP Rings bereits in der Basisversion
  • Die HOF FVP Software wird für die Rezeptverwaltung und Chargenprotokollierung verwendet. Hierdurch ist eine Durchgängigkeit der Rezepte von Labor Anwendungen bis in Produktionsanlagen gegeben
  • Vertikale und horizontale Datenschnittstellen werden über Ethernet ausgeführt, so dass flexible Schnittstellen abgebildet werden können. Das Lyocom 2018 System bietet Schnittstellen zu übergeordneten System wie z.B. MES und Data Historian. Hier kann die Anbindung an ihr übergeordnetes System maßgeschneidert mit einer Schnittstelle zur PU realisiert werden.
  • Einsatz eines neuen Touchpanels mit neuer sterilraumgeeigneter Tastatur
  • Verbesserte Parameterdarstellung des VTS mit Anzeige aller Parameter in einem Bild
  • Automatisiertes Setzen von IPC Proben mittels Roboter

 

„Wir freuen uns, dass wir das neue System bereits erfolgreich in mehreren neuen Anlagen integrieren konnten.“
Patrick Schuhmacher (Head of Software Engineering)

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